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VON JUTTA MARTENS 1. Juni 2010 - General-Anzeiger

In Burlage probten Feuerwehrkräfte aus Burlage, Klostermoor, Langholt und Westrhauderfehn am Montag den Ernstfall: Sie mussten in der Freitagsstraße gemeinsam ein simuliertes Feuer löschen und Personen mit vorgetäuschten Verletzungen aus dem Gebäude retten - das alles unter erschwerten Bedingungen. 


Die Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten vier verletzte Personen aus dem verqualmten Gebäude retten.                                                    Bild: Martens

Burlage - Werkstattbrand auf dem Öko-Hof in der Freitagsstraße in Burlage. Drei Personen verletzt, eine vermisst. Starke Rauchentwicklung. Angrenzendes Gewächshaus. So lautete die Einsatzbeschreibung am Montagabend für die Feuerwehrmänner aus Burlage, Langholt, Westrhauderfehn und Klostermoor. Es handelte sich dabei um eine Einsatzübung der Feuerwehr Burlage, bei der unter anderem die Zusammenarbeit mit anderen Wehren getestet werden sollte.

Für die Übung hatte sich Wolfgang Harms, Ortsbrandmeister in Burlage, erschwerte Bedingungen ausgedacht: Ein Hydrant in der Nähe des Ökohofes galt als defekt, so dass die Feuerwehrmänner die Wasserversorgung über eine Strecke von mehr als 300 Metern aufbauen mussten, außerdem "brannte" eine Werkstatt, in der unter anderem Öl aufbewahrt wurde.

Nach 90 Minuten waren die zu rettenden Personen, drei Mitglieder der Jugendfeuerwehr Burlage, und ein vermisster Mitarbeiter des Hofes gerettet, das angebliche Feuer gelöscht. Einsatzleiter Wolfgang Harms war mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden. "Die Jungs haben alle Aufgaben ohne Schwierigkeiten gelöst", sagte er.