Feuerwehr Burlage  
  Freiwillige Feuerwehr Burlage ... Ehrensache!!!    

Berichte

 Mai 2016 


 

 

Quelle: General-Anzeiger Rhauderfehn


 

15.01.2016

Jahreshauptversammlung

 

Burlager Wehr braucht Neues Domizil

 Ortsbrandmeister Wolfgang Harms möchte eine gemeinsame Lösung, die alle Beteiligten zufriedenstellt.
 


Burlage   - Die Freiwillige Feuerwehr Burlage zog auf ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz für das vergangene Jahr und schaute auch nach vorn. Ein wichtiges Anliegen der Burlager Kameraden ist dabei nach wie vor das Feuerwehrhaus, das in die Jahre gekommen ist und nach den Angaben der Feuerwehrunfallkasse, die eine Begutachtung vorgenommen hat, nicht mehr nutzbar ist. „Hier wurde über 40 Jahre nicht mehr investiert und wir hoffen, dass die Entscheidungsträger sich ihrer Verantwortung bewusst sind“, betonte Ortsbrandmeister Wolfgang Harms. „Wir wollen keinen Streitfall Feuerwehrhaus, sondern möchten eine gemeinsame Lösung, die alle Beteiligten zufriedenstellt und die den Anforderungen an eine moderne, zukunftsorientierte Feuerwehr gerecht wird“, so Ortsbrandmeister Harms weiter.

Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller erklärte: „Die Suche nach einem geeigneten Grundstück gestaltet sich schwierig, da die Grundstücke im Gewerbegebiet aufgrund der entsprechenden Größe nicht geeignet sind.“ Eine Investition in den bisherigen Standort käme aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. „Die Burlager Feuerwehr bekommt aber ein neues Feuerwehrhaus. Da gehe ich zu 98 Prozent von aus“, betonte Müller.

Die Burlager Wehr wurde im vergangenen Jahr zu fünf Brandeinsätzen gerufen, nahm 21 Hilfeleistungen vor und führte zwei Übungen durch. „Was die Einsätze angeht, war es ein sehr ruhiges Jahr“, betonte Wolfgang Harms in seinem Jahresbericht. „Die dicksten Brocken waren sicherlich der Hallenbrand in Klostermoor und die fünf Verkehrsunfälle, die jedoch alle glimpflich ausgingen“, so Harms weiter. Die Mitgliederzahlen sind trotz einiger Abgänge zur Altersabteilung weitgehend stabil. Inklusive der 16 Jugendlichen und elf Kinder sowie der 48 Fördermitglieder gehören aktuell 131 Personen der Feuerwehr Burlage an.

Christina Harms   wurde von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst übernommen.

Zum Feuerwehrmann   ernannt wurden: Tobias Tebben, Maik Paulsen, Frank Poelker, Fabian Prahm.

Oberfeuerwehrmann/-frau:
Befördert wurden Franziska Harms, Jasmin Sanders, Christian Kohnen und Steffen Gebken.

Wahlen:   Günther Strohnieder (Gerätewart), Sascha Lüken (Schriftführer), Frank Poelker für Karl-Heinz Mescher als neuer Zeugwart, Theo Nee (Sicherheitsbeauftragter), Sebastian Harms als neuer stellvertretender Sicherheitsbeauftragter, Martina Kupka für Wilfried Harms als neue Kassenwartin, Wilfried Harms und Markus Elfgen als stellvertretende Kassenwarte, Sandra Voskuhl (Kassenprüferin) sowie Johann Garrels und Insa Voskuhl (beide Festausschuss). Ferdinand Plümer   und Heinz-Gerd Plümer erhielten für ihre hohe Dienstbeteiligung jeweils eine Urkunde.

Juni 2015

„Wir lassen uns nicht instrumentalisieren“

Interview Feuerwehr Burlage will in Diskussion um Domizil nicht zum politischen Spielball werden

Von Marion Janßen

 

Das alte Haus sei zu klein, so Ortsbrandmeister Wolfgang Harms. Der Vorschlag aus dem Rhauderfehner Rathaus, das frei werdende Schulgebäude zu nutzen, stößt nicht auf Gegenliebe.

 

General-Anzeiger: In Burlage hat es in den vergangenen Wochen Diskussionen um das Feuerwehrhaus gegeben. Worum geht es?

 

Wolfgang Harms: Die Feuerwehr Burlage hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter spezialisiert und Kernfähigkeiten im Löschwesen, aber auch gerade im Bereich technische Hilfeleistung ausgebaut. Die Ausrüstung ist zukunftsorientiert angeschafft, und wir haben dadurch mehr Aufgaben im Gemeindegebiet bekommen. Auch personell hat sich bei der Wehr einiges getan. Heute leisten 48 Einsatzkräfte ihren Dienst in Burlage, das stellt sicher, dass auch tagsüber genügend Kräfte in kürzester Zeit verfügbar sind. Es findet eine enge Zusammenarbeit mit der Schwerpunktfeuerwehr Westrhauderfehn und den Nachbarn aus Klostermoor statt. Das jetzige Gebäude ist viel zu klein und entspricht nicht den Normen und den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse für Feuerwehrhäuser. Wir haben keine Möglichkeit zum Umziehen. Das muss beim Einsatz draußen vor der Halle stattfinden. Ausbildungen müssen in mehreren Gruppen gemacht werden, weil der Lehrsaal zu klein ist. Die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zu den Fahrzeugen reichen nicht.

 

GA: Sie haben darauf schon länger aufmerksam gemacht, oder?

 

Harms: Ja, der Antrag für einen Neu- oder einen großzügigen Erweiterungsbau ist nicht neu. Seit 2011 weisen wir auf die Mängel hin und seit 2012 haben wir Mittel dafür beantragt, doch ohne Erfolg. 2013 wurde eine Energetische Sanierung beziehungsweise ein Dachausbau mit in den Brandschutzbedarfsplan aufgenommen, doch die Gemeinde Rhauderfehn investiert in das derzeitige Gebäude keinen Cent mehr, wenn dieses nicht nachhaltig ist – also passiert nichts, bis die Feuerwehrunfallkasse sagt, wie weiter zu verfahren ist. Daraufhin haben wir das gesamte Gebäude auf den Prüfstand gestellt und im März 2015 einen Neubau oder einen großzügigen Erweiterungsbau beantragt.

 

GA: Aus dem Rathaus kam der Vorschlag, dass die Feuerwehr in die Räume der Grundschule, die geschlossen werden soll, umziehen könnte. Der Ortsrat lehnt das ab. Was halten Sie davon?

 

Harms: Im ersten Moment hört sich das für Rechenkünstler vielleicht gut an, doch beim genaueren Hinsehen stellt man fest, dass eben nicht nur eine Halle reicht, wo man Fahrzeuge unterstellt. Die gesetzlichen Vorgaben sind so eng gestrickt, dass man zu dem Schluss kommen muss, dass ein Neubau kostengünstiger ist. Es handelt sich eben um ein Schulgebäude mit Kindergarten, Sport- und Dorfgemeinschaftsanlage – und nicht um ein Feuerwehrhaus.

 

GA: Was genau sind denn die Haken an dem Schulvorschlag?

 

Harms: Alle Böden aus dem Schulgebäude müssten raus, weil sie nicht rutschfest sind. Die Innenräume passen so nicht, es müssten Wände verändert, Türen dichtgemacht werden. Vor allem aber sind am gleichen Ort der Sportplatz und der Kindergarten. Wenn wir einen Einsatz haben, müssen wir schon mit etwas Tempo das Feuerwehrhaus erreichen können und mit dem Einsatzfahrzeug wieder los. Das ist ein unnötiges Gefahrenpotenzial. Deshalb werden in den meisten Gemeinden die Feuerwehrhäuser ausgelagert und nicht gerade dort untergebracht, wo Kinder unterwegs sind. Außerdem müssen wir im Einsatzfall schnell freie Parkplätze an unserem Feuerwehrhaus vorfinden, nicht solche, die von 50 Fußballfans blockiert sind.

 

GA: Wie geht es jetzt für Sie weiter?

 

Harms:  Mit der Idee, die Feuerwehr in die Schule zu „packen“, beschäftigt man wieder politische Gremien, um vielleicht von anderen wichtigen Themen in Rhauderfehn abzulenken. Die Feuerwehr Burlage macht da nicht mit und lässt sich auch nicht politisch instrumentalisieren. Wir kommen, wenn Menschen Hilfe brauchen, das ist unser Job, nicht mehr und nicht weniger. Wir freuen uns, dass der Ortsrat unseren Antrag unterstützt und dass auch die Gemeinde Rhauderfehn grundsätzlich einen Bedarf sieht. Wir sehen das Feuerwehrhaus am bisherigen Standort. Das Schulgebäude kommt aus den genannten Gründen nicht in Frage. Wir warten jetzt auf das Gutachten der Feuerwehrunfallkasse, und danach werden wir weitere Gespräche mit den zuständigen Personen führen.

 

Juni 2015

Dorffest ´15

 

 von Holger Weers und Günter Radtke - General-Anzeiger

 

Die Organisatoren zeigten sich überaus zufrieden. Ihr neues Konzept sei voll aufgegangen, hieß es.

 

Burlage - Mit einem neuen Konzept und einem neuen Termin warteten in diesem Jahr die Organisatoren des Burlager Dorffestes – die Freiwillige Feuerwehr und der Sportverein Burlage – auf. Das Risiko wurde belohnt: Die einzelnen Veranstaltungen wurden nicht nur gut, sondern zum Teil sehr gut von der Bevölkerung angenommen.

41 Jahre lang hatte das Dorffest in Burlage am ersten Augustwochenende stattgefunden. Aufgrund von Konkurrenzveranstaltungen waren sich die Verantwortlichen in Burlage, Helmut Fennen, 1. Vorsitzender des Sportvereins, und Wolfgang Harms, Ortsbrandmeister, sowie deren Stellvertreter schnell einig, dem Ganzen nicht nur einen neuen Termin, sondern auch ein neues Gesicht zu geben.

Mit einem ökumenischen Gottesdienst sowie einem Nachmittag für Senioren in der Dorfgemeinschaftsanlage waren die Feierlichkeiten am Freitag eingeläutet worden. Am Abend ging es dann weiter mit der „Burlager Dorfrocknacht“. Der Wardenburger DJ Ralf Burnett, alias Ralf Claasen, und die Top-40-Showband „Alive“ aus Oldenburg heizten dem überwiegend jungen Publikum ordentlich ein. Einen Tag später kamen die etwas älteren Semester zu ihrem Recht. Die Papenburger Showband „Südwind“ brachte die Stimmung im Festzelt zum Kochen.

„Unser Ziel war es, 20 Prozent mehr Besucher als bislang zum Dorffest anzulocken. Das neue Konzept ist aufgegangen. Wir sind super zufrieden“, zeigte sich Helmut Fennen positiv überrascht. „Im Gegensatz zu den vorherigen Veranstaltungen, die sich über mehrere Tage in der Woche verteilt in die Länge zogen, wurde dieses Mal alles kompakt innerhalb von nur drei Tagen angeboten. Die Resonanz war spitzenmäßig. Wir sind sehr zufrieden“, pflichtete ihm Wolfgang Harms bei. Angesichts von vielen freiwilligen Helfern konnten die Planungen mühelos in die Tat umgesetzt werden. Wolfgang Harms kündigte an, dass am Termin am ersten Juniwochenende für das Dorffest festgehalten werden soll. „Die Band ,Alive‘ haben wir bereits für das nächste Jahr erneut gebucht“, so der Ortsbrandmeister.

Gestern Mittag machte sich mit Beteiligung örtlicher und Klostermoor Gruppen der Festumzug auf den Weg durch den Ort.

Feuerwehrhaus wird zum Streitfall

 

 

Bericht von Günther Radtke, General-Anzeiger

 

Das Domizil in Burlage ist zu alt. Im Rhauderfehner Rathaus gibt es nun Überlegungen, die voraussichtlich im Sommer 2017 freiwerdende Bildungsstätte für die Brandschützer zu nutzen.
 

Burlage - Die Stützpunkt-Feuerwehr in Burlage möchte ein neues Feuerwehrhaus haben, weil das bisherige zu klein und nicht mehr zeitgemäß ist. Das hat sie bei ihrem Dienstherrn, dem Bürgermeister der Gemeinde Rhauderfehn, Geert Müller, beantragt. Es deutet aber einiges darauf hin, dass sich das Burlager Feuerwehrhaus zu einem Politikum entwickelt.

Denn offenbar wird im Rhauderfehner Rathaus die Möglichkeit favorisiert, das voraussichtlich von 2017 an leerstehende Grundschul-Gebäude in Burlage künftig als Feuerwehr-Domizil zu nutzen. Es müsse, so heißt es im Rathaus, lediglich eine Fahrzeugbox an das Schulgebäude angebaut werden. Doch der Burlager Ortsrat, der trotz einer Verwaltungsgerichts-Niederlage und mittlerweile zwei Schulschließungs-Beschlüssen des Gemeinderates auf den Erhalt der örtlichen Grundschule hofft, hält dagegen.

 

Kampfabstimmung um das Vorhaben ist möglich           

In seiner jüngsten Sitzung hat das SPD-dominierte Burlager Gremium mit den Stimmen der CDU beschlossen, dass das Grundschulgebäude bei den Planungen für eine Feuerwehr-Unterkunft keine Rolle spielen darf. Das bedeutet, dass es wenigstens im Verwaltungsausschuss der Gemeinde, unter Umständen aber auch im Rhauderfehner Gemeinderat eine Kampfabstimmung um das Vorhaben geben wird.

Im 2013 vom Gemeinde-Kommando der Rhauderfehner Feuerwehren vorgelegten Bedarfs- und Entwicklungsplan war bereits deutlich gemacht worden, dass die Gemeinde beim Burlager Feuerwehrhaus investieren muss. Eine energetische Sanierung und eventuell ein Erweiterungsbau seien erforderlich, heißt es in dem Papier. Das Gebäude verfüge über gar keine bzw. eine nicht ausreichende Dämmung. Der Unterrichtsraum sei zu klein, weshalb eine Ausbildung lediglich in kleineren Gruppen möglich sei.

 

Ortsfeuerwehr beantragt Neubau           

Im Feuerwehrhaus sei kein Platz für Kleiderspinde. Es gebe dort keine Umziehmöglichkeiten, weshalb alle Einsatzkräfte der Burlager Feuerwehr ihre Einsatzkleidung zu Hause oder in ihren Privatwagen lagerten. Die Ortsfeuerwehr geht jetzt noch einen Schritt weiter und beantragt einen Feuerwehrhaus-Neubau. Sie begründet ihre Forderung mit diversen technischen Anforderungen wie zum Beispiel die weit unter den Normen liegenden Höhen und Breiten der Fahrzeughallentore.

Grundsätzlich befürworten sowohl die Gemeindeverwaltung und der Burlager Ortsrat offenbar „bauliche Veränderungen am bisherigen Standort oder eine ganz andere Lösung“. Während man im Rathaus unter der Formulierung „ganz andere Lösung“ bereits über die Nachfolgenutzung des vor der Schließung stehenden Schulgebäudes nachdenkt, schließt der Ortsrat diese Nutzung kategorisch aus. In dem Gremium versteht man unter „ganz andere Lösung“ einen Feuerwehrhaus-Neubau an neuem Standort

 

Jahreshauptversammlung 16.01.2015

 

Müller: "Burlager Wehr auf Zukunft vorbereitet"

Feuerwehr Burlage hielt Rückschau - 10 Neuaufnahmen - Ehrungen - 31 Einsätze

 

BURLAGE. Zu wenig Stühle hatte Burlages Ortsbrandmeister Wolfgang Harms und sein Team  anlässlich derJahresversammlung der Wehr am vergangenen Freitagabend im Burlager Feuerwehrhaus. Kurzerhand wurden noch Bänke organisiert, so dass alle 45 anwesenden Einsatzkräfte auch Platz finden konnten.

 

Harms gab einen umfangreichen Jahresbericht ab. Demnach wurde die Wehr im vergangenem Jahr zu 31 Einsätzen gerufen. Darunter 7 Hilfeleistungen und 22 Brände sowie 2 Übungen. Die Wehr wurde zu drei Verkehrsunfällen alarmiert und unterstütze in Bockhorst bei einem Brand eines Zweifamilienhauses. Der Mitgliederbestand sei sehr stabil, denn die Wehr zählt 54 aktive Einsatzkräfte, 17 Jugendliche sind in der Jugendfeuerwehr und 10 Kinder in der Kinderfeuerwehr. 4 Kameraden finden sich in der Ehrenabteilung wieder. 6 Kameraden sind wegen wegzug und beruflichen Veränderungen in den passiven Status gewechselt. Erfreulich auch die Entwicklung bei der Ausbildung, so nahm an 8 Lehrgängen mit guten und sehr guten Ergebnissen teil. Eingeführt hat man in der Wehr zwei Ausbildungsgruppen, wo  die Kameraden auf die Lehrgänge trainiert werden. Auch finden Gruppenführerweiterbildungen statt.

Der Wehrchef berichtete, das er und seine Führungsmannschaft sehr zufrieden mit den Entwicklung in der Wehr ist, denn 21 Mann stehen tagsüber in der Zeit von 6 bis18 Uhr in kürzester Zeit zur Verfügung. Auch die Zusammenarbeit mit den Wehren in Klostermoor und Westrhauderfehn funktioniere gut und werde weiter ausgebaut.

 

Gut entwickelt hat sich auch die Jugendfeuerwehr, hier geht man neue Wege. Nicht nur die Feuerwehrausbildung stehe hier im Vordergrund, sondern verlagere man den Schwerpunkt auf die allgemeine Jugendarbeit, so Jugendwart Wilfried Harms. Die Kinderfeuerwehr unter Leitung von Uwe Kupka erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Leers stellvertretender Kreisbrandmeister Ralf Heykants zeichnete Arnold Mann und Joachim Poelker mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen aus. Beide Aktiven gelten als Säulen der Wehr und verlässliche Partner die auch beide inder Jugendarbeit unterstützen.

Bürgermeister Geert Müller dankte den Geehrten ebenfalls. Auch gab er einen Ausblick auf 2015 und zeigte sich sehr zufrieden mit der Entwicklung in der Burlager Wehr. "Hier wird sich auf die Zukunft vorbereitet", so Müller. Anstehende Renovierungsarbeiten wolle er jedoch noch einmal prüfen und mit der Feuerwehrunfallkasse abstimmen, auch wenn die Mittel eingeplant seien, aber:  "es macht keinen Sinn, in das derzeitige Gebäude zu investieren, wenn wir eventuell was Neues machen müssen!", so der Verwaltungschef weiter.

Ordnungsamtsleiter Helwig Weber teilte mit, dass unter anderem ein Hebekissensatz nach Burlage kommt. Der Stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Buss lobte die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und  gab einen Bericht für die Rhauderfehner Wehren ab.

 

Personalien

 

Wahlen

Kassenprüfer:

Karl Heinz Diekmann

 

Festausschuss:

Sebastian Harms, Hannes Rieken, Jasmin Sanders, Markus Elfgen, Ferdinand Plümer, Stefan Bürmann

 

Betreuerin Kinderfeuerwehr

Jasmin Sanders

 

Übernahmen aus derJugendfeuerwehr

Ruwen Rhoden, Steffen Kramer, Tobias Tebben, René Sanders, Fabian Prahm

 

Neuaufnahmen

Frank Poelker, Martina Kupka, Bernd Behrends, Jens Weede, Maik Paulsen.

 

Beförderungen

 Franziska Harms und Jasmin Sanders zu Feuerwehrfrauen

Sebastian Harms  und Hannes Rieken zu Oberfeuerwehrmann

Uwe Kupka, Wilfried Harms zum Hauptfeuerwehrmann

 

 

Jahreshauptversammlung 17.01.2014

 

Kreisbrandmeister: „Ich komme gerne wieder“

Viel Lob für Burlager Feuerwehr / Rückblick auf arbeitsreiches Jahr

Das Verbandsfest, eine Tagung und eine ganze Reihe von Einsätzen hielten die Kräfte auf Trab.

 

Von Holger Weers - General-Anzeiger

 

Sturmschäden, Verkehrsunfälle, Gebäude- und sonstige Brände, aber auch die Ausrichtung der Orts- und Gemeindebrandmeistertagung sowie des Kreisfeuerwehrverbandsfestes und die Übergabe eines neuen Fahrzeugs: Die Stützpunktfeuerwehr Burlage hatte im vergangenen Jahr einiges zu bewältigen. „Es war ein arbeitsintensives Jahr. Doch gemeinschaftlich haben wirdie Aufgaben gemeistert“, zeigte sich Burlages Ortsbrandmeister Wolfgang Harms stolz auf seine Kameraden, als er auf der Jahreshauptversammlung seinen Jahresbericht vortrug.

 

Bei den Wahlen wurde Harms einstimmig für weitere sechs Jahre an die Spitze der Burlager Wehr gewählt. Auch vielen alle anderen Wahlen in der Wehr einstimmig aus. Die Wehr zählt derzeit 53 Aktive Einsatzkräfte, 15 Jugendmitglieder und 8 Kinder sind in der Kinderfeuerwehr. Die Ehrenabteilung zählt 4 Mitglieder.

 

 

Bürgermeister Geert Müller sehr zufrieden mit den Burlager Blauröcken. "Ihr seid ein starkes Team!"

 

2013 gab es für die Burlager Wehr einen deutlichen Anstieg bei den Hilfeleistungen und Brandeinsätzen. Waren es 2012 noch 28  Hilfeleistungen und 13 Brandeinsätze, erhöhte sich die Zahl der Brandeinsätze in den vergangenen zwölf Monaten auf 19.  Bei den Hilfeleistungen war sogar ein Anstieg um das Dreifache auf 84 zu verzeichnen. Insgesamt rückte die Burlager Stützpunktfeuerwehr zu 103 Einsätzen aus, davon elf in der Ortschaft Klostermoor und einmal in der Ortschaft Bockhorst.

„Wichtig ist aus unserer Sicht, dass um zwölf Uhr mittags möglichst mit vielen Leuten schnell am Einsatzort sind. Und das, obwohl die Kameraden berufstätig sind“, betonte Wolfgang Harms. Mit zum Teil sehr guten Noten bei absolvierten Lehrgängen werde der hohe Ausbildungsstand der Burlager Feuerwehr eindrucksvoll dokumentiert.

Arnold Mann und Stefan Bürmann wurden verabschiedet: Über 10 Jahre leiteten sie die Jugendarbeit in der Burlager Feuerwehr.

 

Das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 10), welches am 23. November offiziell in Dienst gestellt worden war, kam bereits wenige Tage danach zum Einsatz. Gemeindebrandmeister Franz Akkermann lobte die Burlager Kameraden für die geleistete Arbeit. „Ihr habt euch wirklich Gedanken um das Konzept für das neue Fahrzeug gemacht. Es ist aufgegangen und zugleich schlüssig.“ Die Burlager Feuerwehrkameraden bedankten sich beim scheidenden Gemeindebrandmeister Franz Akkermann für die gute Zusammenarbeit mit einer Taschenuhr. Dessen Ehefrau Ingrid bekam einen Blumenstrauß überreicht.

Großes Lob gab es auch von Rhauderfehns Bürgermeister Geert Müller. „Der Freiwilligen Feuerwehr Burlage mit seinem Kopf Wolfgang Harms und Gerd Tebben  an der Spitze gebührt großer Dank für ihre Motivation und Einsatzbereitschaft.“

Auch Ortsbürgermeister Herbert Broich stimmte mit ein: „Ihr seid Helden des Alltags und immer da, wenn Menschen in Not sind. Zudem leistet ihr eine tolle Jugendarbeit.“ 

 

Theodor de Freese, Kreisbrandmeister, schwelgte in Erinnerungen, als er noch einmal auf das Kreisfeuerverbandsfest einging. „Das war eine super Feier hier in Burlage.Ich wurde sehr gastfreundlich aufgenommen“ sagte er und fügte schmunzelnd an: „Burlage, ich komme gerne wieder“.

 

Befördert wurden Steffen Gebken, Denis Körte, Hannes Rieken, Sebastian Harms und Christian Kohnen (Feuerwehrmann) sowie Uwe Kupka, Wilfried Harms, Sandra Voskuhl, Norbert Hanneken und Heinrich Gerhard Plümer (Oberfeuerwehrmann ernannt). Bernhard Arens wurde erster Hauptfeuerwehrmann. Martin Strack ist in die Einsatzabteilung übernommen.